zwischen sein und schein

Besucher online

  Startseite
    engels-gleich
    erd-gebunden
    fremd-körper
    lebens-blut
    tränen-reich
    zwischen-welt
  Über...
  Archiv
  gedanken-fetzen
  haftungs-grenzen
  Gästebuch
  Abonnieren
 



  Freunde
   
    waldeck

    - mehr Freunde





http://myblog.de/halbengel

Gratis bloggen bei
myblog.de





Ich weiß, gestern habe ich es noch locker gesehen und sogar darüber gelacht. Aber heute ist es mir dann letztendlich doch zuviel geworden. Es ist einfach alles ein bisschen zuviel derzeit, mal wieder. Und es häufen sich bedenklich diese Phasen, in denen es mir zuviel ist. Alles. Einfach alles zusammen, das ist zuviel. Ich fühle mich überfordert, eingeengt und nicht im Stande, die vielen Erwartungen, die von allen Seiten an mich gestellt werden, zu erfüllen. Am Liebsten würde ich gerade alles hinschmeißen und gehen. Einfach nur weg, irgendwo hin, wo mich keiner kennt und wo vor allem keiner etwas von mir will. Mir fehlt die Schulter zum Anlehnen, die einfach nur mal da ist!

Schon einmal ist mir das zum Dauerzustand geworden und ich habe nichts dagegen unternommen, immer nur gedacht, dass es irgendwann schon vorbei geht und zum Lohn ja dafür ganz viele Leute mich ganz toll finden werden. Ich werde zwar erschöpft sein, dafür aber niemanden enttäuscht haben. Und am Ende hat mich das ins Krankenhaus gebracht. Das wird mir nicht wieder passieren, um keinen Preis der Welt.

Ich brauche meine Freiheit, ich brauche Ruhe, ich brauche Zeit für mich, ohne jeden Druck, ohne irgendwelche Erwartungen von anderen Menschen. Ja, ich bin seitdem nicht mehr so belastbar wie die meisten anderen Leute und vielleicht erscheint mein Bedürfnis nach Ruhe diesen meisten anderen Leuten übertrieben oder lächerlich. Ich brauche nunmal viel davon! So lange, bis ich wieder vollkommen bei Kräften bin, vielleicht ein paar Jahre lang, wer weiß das schon!

Ich war einfach genervt von der Situation, es reicht jetzt einfach mal! Und dann auch noch damit leben zu müssen, dass der Mensch, den ich liebe, sauer auf mich ist, weil ich nicht die Möglichkeit habe, so viel Zeit wie sonst mit ihm zu verbringen, das hat nunmal das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich erwarte Verständis dafür, dass ich kein Gott bin, sondern nur ein Mensch, der über ein begrenztes Kontingent an Kraft und Nervenstärke verfügt (Es wird doch schon mehr - aber eben nur langsam!). Das erwarte ich! So einfach ist das. Und wenn diese Erwartung nicht erfüllt wird, bin ich enttäuscht und frustriert.

Leckt mich doch alle mal.

 

Und nein, diesmal werde ich es nicht morgen wieder löschen, weil ich weiß, dass er es vielleicht irgendwann liest. Das hier ist mein Tagebuch, verdammt nochmal.

21.11.10 18:48
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung